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Programm 2017

Hier befinden sich die Beschreibungen aller Arbeitskreise, Workshops und Vorträge der der XI. Internationalen Freiburger Gerätturntage.

Programm 2017

Einführung in den wissenschaftlichen Teil der Freiburger Gerätturntage

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 09:45
Wo Seminarraum 3.OG
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„Dynamische“ Orientierungswerte im Nachwuchstraining Gerätturnen

Wann 14.10.2017
von 09:45 bis 10:30
Wo Seminarraum 3. OG
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Dr. Falk Naundorf

Beschreibung

Auf Grund ständig steigender Anforderungen in der Weltspitze und der schwer einzuschätzenden perspektivischen Entwicklung im Gerätturnen ist das Festlegen von Normwerte für den langfristigen Leistungsaufbau eine große Herausforderung. Sportartspezifische Normwerte für den Nachwuchsbereich basieren oft auf dem langjährigen Erfahrungsschatz der verantwortlichen Trainer. Neben der nicht leicht zu definierenden perspektivischen Relevanz bestimmter Leistungsvoraussetzungen brauchen Trainer und Turner(innen) für die Einordnung ihrer individueller Ergebnisse zumindest einen Vergleich zur altersgleichen Grundgesamtheit (Nachwuchsleistungssportler). Bislang fehlen empirisch fundierte verlässliche altersspezifische Normwerte, da die Anzahl der Kaderathleten und damit der Testdaten zu gering ist. Dennoch benötigt die Trainingspraxis zur Trainingssteuerung solche Orientierungswerte. Im Beitrag sollen anhand ausgewählter Beispielparameter der aktuelle Weg zu Orientierungswerten vorgestellt und damit verbundene Probleme diskutiert werden.

Zielgruppe

Wissenschaftler und A-Trainer

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Technikvergleich „Felge zum Handstand“ Reck vs. Parallelbarren

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Seminarraum 1
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Jonas Rohleder

Beschreibung

Am Reck, am Stufenbarren und auch am Parallelbarren werden „Felgen zum Handstand“ geturnt. Die Verwendung des Begriffs der „Felgbewegung“ macht unmissverständlich die Verwandtschaft der Bewegung an allen drei Geräten deutlich. Dennoch muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass sich die „Felge zum Handstand“ am Parallelbarren deutlich von der „freien Felge am Reck“ unterscheidet – und das in technischer und methodischer Hinsicht. Auf die entscheidenden Aspekte der Felgbewegung wollen wir im Rahmen dieses Arbeitskreises aufmerksam machen und für bestimmte methodische Handlungsweisen im motorischen Lernprozess sensibilisieren.

Zielgruppe

Wissenschaftler und A-Trainer(anwärter)
(aber auch B- und C-Trainer können davon profitieren)

Empfohlene Voraussetzungen

Trainingsarbeit im Schüler- und Jugendbereich (Gerätturnen männlich)

Ziele

Differenzierung entscheidender Technikmerkmale als Grundlage für eine individualisierte und dennoch methodisch effiziente Annäherung an die „Felge zum Handstand“ am Parallelbarren.

 

Motivieren - in die Gänge kommen

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Seminarraum 2
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Josef Quester

Beschreibung

Einladung zum Motivieren – für jede Gelegenheit. Potenziale entfalten und Menschen bewegen. Wir können Andere nicht motivieren – wir können nur günstige Bedingungen schaffen, damit Menschen sich ermutigt auf den Weg machen. Dieser Workshop ist eine Einladung zu Chancen des Selbst- und „Fremdmotivierens“; eine Einladung, sich selbst und andere Menschen angemessen zu aktivieren, zu ermutigen - eine Einladung zur Begeisterung. Laden sie sich selbst und andere ein, nutzen Sie gehirngerechte und potenzial-aktivierende Muster, um bisher unsichtbares Potenziale sicht- und erlebbar zu machen.

Zielgruppe

Turner, Übungsleiter, Trainer (C-Lizenz bis A-Lizenz) und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

s.o.

 

AUSGEBUCHT! Vom Schwung zu Riesenfelge

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Halle 2C
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Iris Buttkus

Beschreibung

In diesem Workshop sollen die Leistungsvorraussetzungen erarbeitet und besonders auf die schrittweise Erlernung geachtet werden, um möglichst technisch richtig in Feinstform die Riesenfelge zu beherrschen, um weiter darauf aufzubauen.

Zielgruppe

B-Trainer und C-Trainer

Empfohlene Voraussetzungen

Als teilnehmende Turnerin ein guter Schwung

Ziele

Erarbeitung der Riesenfelge

 

Die Bedeutung des Turnens im Kleinkindalter

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Backsteingebäude
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Axel Fries

Beschreibung

Vieles war früher selbstverständlich, was heute künstlich in der Turnhalle geschaffen werden muss: Klettern auf Bäume, Spielen auf Spielplätzen, Probleme lösen durch Handlung, soziale Fähigkeiten, die in der Familie mit vielen Kindern automatisch geschult wurden.
Wie wichtig das Turnen für die Entwicklung nicht nur der motorischen Fä-higkeiten, sondern auch der Intelligenz ist, ist vielen Eltern nicht bewusst. Vor allem die ersten drei Lebensjahre sind dabei sehr entscheidend. In diesem Vortrag wird vorgestellt, was unbedingt nötig ist, was machbar ist und was man besser in der Turnhalle bleiben lassen sollte.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) und Aktive aller Altersklassen

 

 

Vom Turnen zum Parkour für alle

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Halle 1A
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Ilona Gerling

Beschreibung

Eine Einführung in stützenden Überwindungstechniken und Wandsalto (wall back flip) zum Mitmachen.
Jeder, der sich mit Turnen auskennt, findet sehr schnell einen Zugang zum Parkour. Was ist Parkour? Wie sehen die Bewegungen aus? Wie werden aus Turnelemente Parkourelemente? In der zur Verfügung stehenden Zeit werden exemplarisch stützende Überwindungstechniken und der Wandsalto zum Mitmachen ausgewählt.

Zielgruppe

C-Trainer und ÜL

Empfohlene Voraussetzungen

Allgemeine Sportlichkeit und Spaß am Laufen und Bewegen

 

AUSGEBUCHT! Balkenspezifische Erwärmung

Wann 14.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Halle 2B
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Mihaela Petru

Beschreibung

Bei diesem Arbeitskreis werden mehrere Programme präsentiert.
Wie erlernen die Turnerinnen angstfrei und technisch richtig die Grundlagen auf dem Balken?

Zielgruppe

Offen für alle zum Ausprobieren

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

Vertrauen und Sicherheit am Balken erlangen

 

HIT-Training für die Entwicklung der turnspezifischen Ausdauer

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 11:45
Wo Seminarraum 3. OG
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Alexander Sinn

Beschreibung

Anhand von auftretenden Belastungsparametern bei Kürübungen werden die spezifischen Ausdaueranforderungen für das Gerätturnen herausgearbeitet und anschließend den zu erwartenden Trainingseffekten eines HIT-Training gegenübergestellt. 

Zielgruppe

Wissenschaftler und Trainer aller Lizenzstufen

 

Periodisierung vs. Blocktraining. Alternativen im Leistungsturnen?

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Seminarraum 1
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Jonas Rohleder

Beschreibung

Zunehmend komplexere Wettkampfkalender bundesdeutscher Kaderathleten, gespickt mit mehreren internationalen Jahres-Höhepunkten (Welt-/Europameisterschaften, Olympische Spiele), Weltcup-Serien, nationalen Nominierungswettkämpfen oder auch Bundesliga-verpflichtungen, gestalten eine strukturierte Langfristigkeit im Form- und Leistungsaufbau für Trainer und Athlet zunehmend komplizierter. Situationen, in denen Entscheidungen für und wider bestimmte Trainingsmaßnahmen oder Wettkampfeinsätze getroffen werden müssen, erfordern mehr und mehr eine Prioritätensetzung in der Trainingsgestaltung. Es wird verständlich, dass diese Umstände nach Lösungsansätzen verlangen, die grundlegende, wissenschaftlich fundierte Strukturen und Herangehensweisen für die Gewährleistung einer optimalen Leistungsfähigkeit zum richtigen Zeitpunkt im Jahresplan vorgeben.

Zielgruppe

Wissenschaftler und vorzugsweise A-Trainer(anwärter)
(aber auch B- und C-Trainer können davon profitieren)

Empfohlene Voraussetzungen

Trainingsarbeit im leistungsorientierten Gerätturnen (weiblich und männlich)

Ziele

Sensibilisierung für unterschiedliche Modelle der Trainingsperiodisierung, basierend auf physiologischen Mechanismen der Anpassung an Trainingsprozesse.

 

Selbst-/Zeitmanagement - Mehr Zeit für das Wesentliche

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Seminarraum 2
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Josef Quester

Beschreibung

Zeitmangel bestimmt in der heutigen Zeit sehr oft den Alltag engagierter Vereinsmitarbeiter, Trainer, Übungsleiter. Berufsleben, Familie, soziale Kontakte, die eigene Gesundheit und die Vereinsarbeit unter einen Hut zu bekommen, stellt für viele eine Herausforderung dar. Trotz steigender Belastung ist es wichtig, den Blick für die wesentlichen Aufgaben nicht zu verlieren. Häufig geht Zeit und Energie verloren, weil klare Zielsetzungen, Struktur und Prioritäten fehlen. Erfahren Sie in unserem Workshop, wie Sie sich selbst und Ihr Zeitpotential besser einschätzen. Lernen Sie Prioritäten auch an hektischen Tagen sinnvoll zu setzen, wirkliche und attraktive Ziele zu erkennen und konsequent zu verwirklichen. Durch individuelles, systematisches Selbst- und Zeitmanagement werden Sie nicht nur mehr Zeit gewinnen, sondern auch Ihre Lebensqualität steigern – also mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen.

Zielgruppe

Turner, Übungsleiter, Trainer (C-Lizenz bis A-Lizenz) und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

s.o.

 

AUSGEBUCHT! Leistungssteigerung durch HIIT im Gerätturnen

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Gymnastiksaal
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Iris Buttkus

Beschreibung

In diesem Workshop wird eine andere Form des "klassischen Krafttrainings" angeboten und Kleingeräte aus dem Fitneßbereich eingesetzt.

Außerdem stelle ich in meinem Workshop HIT eine Alternative zum herkömmlichen Krafttraining ab  AK 10 dar, um eine Leistungssteigerung zu erzielen.

Zielgruppe

C- und B-Trainer

 

AUSGEBUCHT! Gymnastische Elemente und Vorübungen am Balken

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 2B
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Mihaela Petru

Beschreibung

Jede Turnerin bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Aus diesem Grund ist  es wichtig verschiedene Herangehensweisen und methodische Wege zu kennen, um diese genau auf die Turnerin abstimmen zu können. Bei diesem Arbeitskreis werden mehrere Methoden zur Erarbeitung Gymnastischer Sprünge und Drehungen  vorgestellt.

Zielgruppe

Offen für alle zum Ausprobieren

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

Vertrauen und Sicherheit am Balken erlangen

 

 

Turnen lernen ohne Hilfestellung: Absprung auf dem Sprungbrett und vorbereitende Übungen zum Sprung (einschließlich Hockwende, die jeder (!) falsch macht)

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 2C
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Axel Fries

Beschreibung

Wer hat schon einmal versucht, Kindern den Absprung auf dem Sprung-brett beizubringen? Wer ist dabei fast verzweifelt? Stimmt, das kennen wir alle. Beidbeiniger Absprung vor dem Brett, nur einbeiniger auf dem Brett – oder nur einbeiniger Absprung auf dem Brett – oder nur darüber laufen… Alle Varianten sind zu sehen – aber nicht die richtige. Wenn man dann an-fängt zu erklären, ist es ganz vorbei. Hier werden ganz kleine Tipps und Tricks mit ganz großer Wirkung gezeigt, wie die Kinder den Absprung auf dem Sprungbrett „wie von selbst“ lernen, gleichzeitig wird Krafttraining für die Arm-Schulter-Muskulatur gemacht, vorbereitende Übungen für alle Stützsprünge sind im Programm und die Vorbereitung der richtigen Lan-deposition nach Sprüngen und nach Abgängen. Außerdem werden einige vorbereitende Übungen gezeigt, die „wirkliche“ Vorübungen zum Sprung sind. Und es wird endlich mit „der heißen Herdplatte“ Schluss gemacht. Die ist nämlich falsch. Und dann gibt es noch eine ganz erstaunliche Wet-te: der Referent wettet, dass alle Teilnehmer die Hockwende über die Turnbank (ja, die Hockwende, die jeder kennt), falsch machen!!! Aber na-türlich wird auch gezeigt, wie durch einen einfachen Trick die Hockwende zu einer sehr effektiven Vorübung für die Stützsprünge wird. Versprochen: es wird sehr spannend!
Das ist der erste Teil.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) und Kinder im Grundschulalter bis hin zu 16 Jahren

 

Parkour Teil II

Wann 14.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 1A
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Ilona Gerling

Beschreibung

• Stützende Überwindungstechniken: Monkey/Kong, King Kong (Double Kong)  und Dash (alles Stützsprunghocke in Variationen)
• Wandtechniken: Wall back Flip (Wandsalto), Spin (Kreis- bzw. Drehhockwende in der Vertikalen an der Wand)
• Handtechnik: Underbar: Feet first (Parkourspezifischer Unterschwung)

Zielgruppe

C-Trainer und ÜL

Empfohlene Voraussetzungen

Allgemeine Sportlichkeit und Spaß am Laufen und Bewegen

 

Laterality in Gymnastics

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 14:45
Wo Seminarraum 3.OG
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Dr. Flavio Bessi

The objective of this lecture is to show the scientific basis underpinning rotations and spinning/twisting in gymnastics. Real examples will be explored from the lowest to the highest levels of practice.After a short delineation of the current state of research, the All Around Men finalists of the Olympic Games in Rio 2016 will be analyzed with respect on their rotational system and categorized with the classification system presented in this chapter.

After this lecture, you will be able to:

  • specify the different hypotheses that try to explain the phenomenon of laterality
  • understand the different types of turning gymnasts
  • categorize the gymnasts according to the classification matrix of rotation schemes
  • enumerate the few unambiguous rules of turning preferences

 

Zielgruppe

Wissenschaftler und Trainer aller Lizenzstufen

 

Neue Aspekte zur funktionellen Interaktion inter- und intramuskulärer Koordinationsmuster

Wann 14.10.2017
von 14:45 bis 15:30
Wo Seminarraum 3.OG
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Dr. Dr. habil. Christoph von Laßberg

Beschreibung

Der Vortrag stellt jüngste Forschungsergebnisse vor, die sich auf die funktionelle Interaktion inter- und intramuskulärer Ansteuerungmuster zur möglichst effizienten Realisierung hochdynamischer Bewegungsabläufe beziehen. Anhand kombinierter Messungen mittels intramuskulären Fine-Wire Elektroden und Oberflächen-EMG konnten deutliche Hinweise
gefunden werden, dass die intramuskuläre Koordination in sehr viel differenzierterer Weise zu erfolgen scheint, als bisher angenommen. Funktionelle Ableitungen und mögliche Konsequenzen für die Trainingspraxis werden diskutiert.

Zielgruppe

Trainer A und Wissenschaftler

 

Duale Karriere im Turnen – (un)möglich?

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Backsteingebäude
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Jonas Rohleder

Beschreibung

Der Begriff der „Dualen Karriere“ steht seit mehreren Jahren für den unausweichlichen Lösungsansatz bei der Verknüpfung von Spitzensport und beruflicher Orientierung. Der DOSB, die Stiftung Deutsche Sporthilfe und viele weitere Institutionen fördern und unterstützen diesen Weg. Studienpläne „à la carte“ mit kooperierenden Universitäten des Spitzensports ermöglichen Athletinnen und Athleten einen individualisierten Entwicklungsverlauf. Zudem baut der Deutsche Turner-Bund traditionell auf die Förderung durch die Sportfördergruppen der Bundeswehr, um seinen Kader-Athletinnen und –Athleten soziale Absicherung bei der Verfolgung sportlicher Ziele zu ermöglichen. In Anbetracht dieses Netzwerks erscheint die „Duale Karriere“ als die „Musterlösung“ für junge Athleten. Doch sollte man kritisch hinterfragen, ob die Spitzensportler dies auch so sehen und welche Komplikationen in diesen Prozess unweigerlich mit einfließen.

Zielgruppe

vorzugsweise A-Trainer(anwärter)
(aber auch B- und C-Trainer können davon profitieren)

Empfohlene Voraussetzungen

Erfahrung mit Jugend- und Juniorenturner(inne)n, die vor dem Übergang in den Seniorenbereich stehen.

Ziele

Input und Diskussion zur Vereinbarkeit von Gerätturnen auf Spitzensport-Niveau und beruflicher Orientierungssuche

 

Entwicklung der Wettkampfleistung im langfristigen Leistungsaufbau

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Seminarraum 1
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Dr. Falk Naundorf

Beschreibung

Anhand des Vergleichs der Leistungsentwicklung vom Nachwuchsturner bis zum Spitzenturner im Hochleistungsalter der nationalen Spitze und international erfolgreicher Turner werden Stärken und Schwächen des nationalen Systems herausgearbeitet und Schlussfolgerungen für das Nachwuchstraining vorgestellt.

Zielgruppe

A-Trainer(anwärter)

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

Meilensteine für erfolgreiche Teams

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Kraftraum UG
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Josef Quester

Beschreibung

“Wenn zwei Menschen sich einen Euro teilen, geht jeder mit einem halben Euro davon. Wenn zwei sich eine Idee teilen, hat jeder anschließend mindestens zwei Ideen ...“. Teams sind in gewisser Weise ein Organismus, der sich entwickeln kann, damit die Ziele ökonomisch, ökologisch und erfolgreich erreicht werden können. Die Entwicklung von Teams geht nicht linear und nicht mit immer größerer Effizienzsteigerung vor sich. Teams wachsen zusammen, nutzen die Potenziale der einzelnen und der gewachsenen Gemeinschaft, um schließlich dort erfolgreich zu sein, wo sie nur als Team die Herausforderungen zielgerichtet bewältigen können. Überzeugungen wie »in TEAM kommt kein i« vor und »it needs a team to build a dream« können hier sehr hilfreich sein. Schwerpunkte des Workshops sind u.a.: Wie wir Teamgeist und Teamidentität schaffen und aufrechterhalten; wie wir die Bedeutung von Interaktion und sozialen Kompetenzen in den verschiedenen Teamphasen sowie Teamperformancestufen nutzen können.

Zielgruppe

Turner, Übungsleiter, Trainer (C-Lizenz bis A-Lizenz) und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

s.o.

 

Vereinbarkeit von erfolgreicher Wettkampf-Sport- und Schullaufbahn?

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Seminarraum 2
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NEU hinzugefügt!

Manfred Jäger

Beschreibung

Seit einigen Jahren gibt es strukturelle, schulpolitische Veränderungen an den Schulen. An den Gymnasien wurde aus dem „G9“ das „G8“  und Grundschulen sind bei Bedarf  Grundschulen mit Ganztagesangeboten.

Diese strukturellen Veränderungen haben demnach auch Einfluss auf die Rhythmisierung bzw. die Dauer des Unterrichtstages. Davon betroffen können wettkampforientierte Übungsgruppen in den Turn-und Sportvereinen sein.

Deshalb wird diese evtl. Problematik immer wieder in unseren Turn-und Sportvereinen von Vorstandsgremien, sowie Übungsleiterinnen und Übungsleitern thematisiert.

Aber auch Eltern von schulpflichtigen Turnerinnen und Turnern bzw. die Turnerinnen und Turner selbst interessieren und beschäftigen sich mit der Thematik:

Sind  das notwendige Training für den Wettkampfsport und eine erfolgreiche

Schullaufbahn miteinander  vereinbar?

Mitglieder der BTB/STB-Präsidialkommission Schule/Hochschule wollen sich  in diesem Arbeitskreis mit Vereinsverantwortlichen, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Turnerinnen und Turnern, aber auch anderen interessierten Personen beschäftigen.

Ein Austausch von Erfahrungen, Anregungen und Hilfen für mögliche Lösungsansätze bilden den Schwerpunkt  des Arbeitskreises.

 

AUSGEBUCHT! Gymnastische Elemente am Boden

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Halle 1A
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Mihaela Petru

Beschreibung

Jede Turnerin bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Aus diesem Grund ist  es wichtig verschiedene Herangehensweisen und methodische Wege zu kennen, um diese genau auf die Turnerin abstimmen zu können. Bei diesem Arbeitskreis werden mehrere Methoden zur Erarbeitung Gymnastischer Sprünge und Drehungen  vorgestellt.

Zielgruppe

C-Trainer und Turnerinnen, die selbst lernen möchten

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

Entwicklung gymnastischer Sprünge und Drehungen

 

AUSGEBUCHT! Turnen lernen ohne Hilfestellung: Grätsche und Hocke und weiter zum Handstütz-Sprungüberschlag

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Halle 2C
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Axel Fries

Beschreibung

Die richtigen Vorübungen sowie der richtige Absprung auf dem Sprungbrett wurden in Teil 1 bereits gezeigt. Weiter geht es mit der methodi-schen Reihe zu Sprunggrätsche und Sprunghocke bis hin zum Sprung-überschlag. Hier werden spaßbetonte hinführende Übungen gezeigt, bei denen die Kinder fast immer ohne Hilfestellung üben, gleichzeitig die nöti-ge Kraft aufbauen und zudem noch die richtige Technik des Abdrucks auf dem Gerät lernen.
Wer hat im Zusammenhang mit dem Sprung schon einmal den Begriff „heiße Herdplatte“ gehört? Der ist hier genau richtig. Die wird nämlich ganz schnell und für immer abgeschaltet!!!

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter)

 

AUSGEBUCHT! Kippen lernen am Reck und Stufenbarren

Wann 14.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Turnhalle
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Ilona Gerling

Beschreibung

„Kippe lernen am Reck und Stufenbarren“  für alle zum Mitmachen und Erleben.
Wie funktionieren Kippen? Welche Vorübungen sind sinnvoll?
Welche Hilfen gibt es, wie hält man? Wie sieht ein ergänzendes Krafttraining hierzu aus? Mit Spaß und Musik werden alle am Workshopende mit gegenseitiger Hilfestellung eine Kippe turnen – versprochen!
(Hüft-)Umschwung vorlings vorwärts könnte als nachgeschaltetes Element mit bedient werden.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter)

 

AUSGEBUCHT! Alles, was du schon immer über Sehnen und Faszien wissen wolltest (und Einiges mehr…)

Wann 14.10.2017
von 16:00 bis 16:45
Wo Seminarraum 3.OG
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PD Dr. Dominic Gehring

Beschreibung

Wenn Muskeln die Motoren menschlicher Bewegung sind, so sind die Sehnen und weitere elastische Gewebsbestandteile diejenigen Strukturelemente, welche die generierten Kräfte auf das Skelett übertragen. Diese bildhafte Darstellung veranschaulicht, dass menschliche Bewegung in letzter Instanz nur im Zusammenspiel aller beteiligten Funktionseinheiten und vor allem auch unter Einbeziehung von Sehen, Faszien etc. verstanden werden kann. Konsequenterweise stellen sich für Wissenschaftler und Trainer folgende Fragen:

Was wissen wir denn überhaupt über die Funktionsweise der elastischen Strukturelemente bei menschlicher Bewegung?

Welchen Anteil haben Sehnen etc. an der sportlichen Leistung?

Wie müssen wir trainieren, um die gewünschten Anpassungserscheinungen dieser Strukturen zu erreichen?

Dieser Vortrag versucht Antworten auf diese Fragen (und einiges mehr) zu liefern.

Zielgruppe

Wissenschaftler und Trainer aller Lizenzstufen

 

Belastungen und Beanspruchungen im Turnen

Wann 14.10.2017
von 16:45 bis 17:30
Wo Seminarraum 3.OG
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Dr. Hans-Peter Boschert

Beschreibung

Die genaue Beschreibung wird in Kürze hier erscheinen.

Zielgruppe

Wissenschaftler und Trainer A

 

Trainingspraktische Aspekte und Problembereiche der Orientierungsregulation im Kunstturnen

Wann 14.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Kraftraum UG
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Dr. Dr. habil. Christoph von Laßberg

Beschreibung

Im Arbeitskreis werden wesentliche Prinzipien der menschlichen Orientierungsregulation erklärt und diese auf die spezielle Situation schneller mono- und multiaxialer Ganzkörperrotationen im Turnen bezogen. Es wird hierbei vor allem auf typische Problemfelder sowie auf daraus resultierende Fehlleistungen bei bestimmten Elementen und Positionen eingegangen. Schließlich werden grundlegende methodische Maßnahmen für das Nachwuchstraining abgeleitet, um späteren Orientierungsproblemen möglichst vorzubeugen.

Zielgruppe

vorzugsweise A-Trainer(anwärter)
(aber auch C-Trainer können davon profitieren)

Empfohlene Voraussetzungen

keine

 

Technikvergleich Tsukahara vs. Kasamatsu am Sprung

Wann 14.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Seminarraum 1
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Jonas Rohleder

Beschreibung

Der „Tsukahara“ am Sprung ist als Basis-Sprung beim Übergang aus dem ambitionierten Breitensport in den Leistungssport anzusehen. Insbesondere für männliche Nachwuchsturner verkörpert der „Tsukahara“ am Sprung nicht selten den ersten großen Schritt vom Pflicht- in den Kür-Bereich. Betrachtet man die Entwicklungen des (internationalen) Turnsports, so ist der Tsukahara allerdings kaum präsent. Vielmehr dominieren die „Kasamatsu“-Sprünge, die aufgrund bestimmter technischer Eigenheiten als die effizientere Sprungvariante anzusehen ist.

Wo liegen die entscheidenden Unterschiede und Vorteile zwischen Tsukahara- und Kasamatsu-Sprüngen? Und wie kann ich mich in meiner Trainingsmethodik darauf einstellen? Diesen und weiteren Fragen nähern wir uns im Rahmen dieses Arbeitskreises.

Zielgruppe

B-Trainer(anwärter)
(aber auch C-Trainer können davon profitieren)

Empfohlene Voraussetzungen

Trainingsarbeit im Schüler(innen)-Bereich

Ziele

Differenzierung entscheidender Technikmerkmale als Grundlage für eine methodisch saubere Annäherung an den Zielsprung

 

Airtrack für alle! Spielerisch Ideen zum Mitmachen und Ausprobieren

Wann 14.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Halle 1A
Termin übernehmen vCal
iCal

Ilona Gerling

Beschreibung

Die Airtrackmatte sollte in Zukunft in keiner Turnhalle mehr fehlen. Sie ist in nicht einmal fünf Minuten aufgebaut und für alle Vereinsgruppen zu nutzen. Ob jung ob at, ob mit geringem oder hohem Leistungsniveau – alle haben ihren Spaß auf der Matte. Zahlreiche Anregungen zum Gehen, Laufen, spielerischem Springen, zum Gleichgewichts- und Stabilisationstraining, zum Koordinations- und Konditionstraining, der Workshop gibt hierfür zahlreiche Ideen. Viele Angebote können auch als Erwärmung auf dem Airtrack dienen.

Zielgruppe

Alle Trainer/innen, Übungsleiter/innen und Lehrkräfte, die die Airtrackmatte kennenlernen möchten. 

Empfohlene Voraussetzungen

  • Keine
  • Zum Mitmachen sollten die Teilnehmer/innen springen können 

Ziele

Vorstellen und Ausprobieren des Bewegens auf dem Airtrack

 

Einführung des Minitrampolins als Absprunghilfe und Minitrampolin mal ganz anders (einschließlich der methodischen Reihe zum Salto am Minitrampolin)

Wann 14.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Halle 2C
Termin übernehmen vCal
iCal

Axel Fries

Beschreibung

Häufig wird in der Schule und im Verein das Minitrampolin als Spaßfaktor eingesetzt. Dabei werden scheinbar europaweit (weltweit?!) immer und überall immer dieselben Sprünge gemacht: Strecksprung - Hocksprung - Grätschsprung - Grätschwinkel-sprung - kleine Rolle - große Rolle - Salto. Das wird erstens langweilig, zweitens aber vor allem wegen der großen Rolle und des Saltos, sehr gefährlich. Ich zeige hier einmal, wie man das Minitrampolin auch mit anderen Sprüngen, mit noch mehr Spaß, aber vor allem noch viel sinnvoller und gefahrloser nutzen kann.
Die Schulung der für das Minitrampolin wichtigsten Voraussetzungen (z.B. Körper-spannung), die richtige Absprungtechnik und die Armführung, kleine Spielchen auf dem Trampolin und dann das spaßbetonte Springen auf den Mattenberg mit den verschiedensten Vor- und Rückwärtssprüngen bis hin zu methodischen Reihe des Salto vorwärts (ohne Hilfestellung!!!) werden hier ebenfalls gezeigt.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) und Kinder im Grundschulalter bis hin zu 16 Jahren

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

AUSGEBUCHT! Handstand, Rad und Rondat (Radwende)

Wann 14.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Gymnastiksaal
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Mihaela Petru

Beschreibung

Voraussetzungen erlernen, stabilisieren und korregieren häufiger Fehler.

Zielgruppe

C-Trainer und Turnerinnen, die selbst lernen möchten

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

 

Stangenauslenkung in den Vorbereitenden Riesenfelgen bei Flugelementen am Reck

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 09:45
Wo Seminarraum 3.OG
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Dr. Falk Naundorf

Beschreibung

Das Reckturnen zählt insbesondere durch die Flugelemente zu den attraktivsten Darbietungen im Gerätturnen. Wesentliche Basis des Reckturnens ist die Nutzung der elastischen Eigenschaften der Reckstange bzw. des gesamten Recks.

Um moderne Flugelemente zu turnen ist es in den vorbereitenden Riesenfelge notwendig durch die Bewegung des Turners Energie auf die Reckstange zu übertragen und diese dann wieder zurückzubekommen und zu nutzen. Im Vortrag wird dieses Grundprinzip anhand der Flugelemente Kovacs/Kolaman, Tkatchev und Yamawaki erläutert.

Zielgruppe

Wissenschaftler sowie A- und B-Trainer(anwärter)

 

30 Jahre Gymlab für die FIG

Wann 15.10.2017
von 09:45 bis 10:30
Wo Seminarraum 3.OG
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Ludwig Schweizer

Beschreibung

Das GYMLAB der Universität Freiburg ist seit 1982 offizielles Prüfinstitut des Internationalen Turnerbundes (FIG) für Wettkampfgeräte im Gerätturnen, Trampolin, Rhythmischer Gymnastik, Aerobik und der Akrobatik.

Standen in der ersten Phase vor allem die Entwicklung von geeigneten Prüfverfahren im Vordergrund, so wurde in einer zweiten Phase die biomechanische Beratung und Unterstützung verschiedener Gremien der FIG bei allen Fragen bezüglich der Geräte immer wichtiger. In diesem Kontext hat GYMLAB eine große Zahl von Untersuchungsprojekten durchgeführt, deren Ergebnisse wesentlich die jeweiligen Entscheidungen von FIG Gremien beeinflussten.

Beim Vortrag anlässlich der diesjährigen Freiburger Gerätturntage werden zum einen die aktuellen Aufgaben bei der gerade zu Ende gegangenen Turnweltmeisterschaft in Montreal vorgestellt; zum anderen wird rückblickend auf ausgewählte Fragestellungen eingegangen, die in der Vergangenheit für die FIG zu lösen waren.

Zielgruppe

Wissenschaftler und Trainer aller Lizenzstufen

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

Häufige Beschwerdebilder im Kunstturnen Teil 1 (obere Extremitäten; Rumpf / Wirbelsäule I)

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Kraftraum UG
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Dr. Dr. habil. Christoph von Laßberg

Beschreibung

Der Arbeitskreis fasst die wichtigsten sportmedizinischen Beschwerdebilder und deren pathogenetische Ursachen zusammen, die im Kunstturnen besonders häufig auftreten. Es werden neben den klinisch-diagnostischen Besonderheiten insbesondere auch praktische Aspekte zur Früherkennung, Prophylaxe und funktionellen Therapie besprochen (siehe auch „Häufige Beschwerdebilder im Kunstturnen, Teil 2“)

Zielgruppe

B- und A-Trainer(anwärter)

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

Sensibilisieren für die möglichen gesundheitlichen Problemen, die im Rahmen des Trainings entstehen können.

 

Entwicklung von Yurchenkosprüngen

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Turnhalle
Termin übernehmen vCal
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Tatjana Bachmayer

Beschreibung

In diesem Arbeitskreis werden methodische Schritte vorgestellt, wie man selbst mit kleinen Turnerinnen frühzeitig diesen Sprung erarbeiten kann. Schwerpunkt liegt in der ersten Phase:  Anlauf, Anhüpfer, Rondat mit 1. Flugphase.

Zielgruppe

vorzugsweise B-Trainer(anwärter)
(aber auch C-Trainer(anwärter) können davon profitieren

Empfohlene Voraussetzungen

Für Turnerinnen mindestens Rondat und Flick Flack

Ziele

Vermitteln von methodischen Übungen zur Hinführung der Yurchenkosprünge

 

Periodisierung im GT AK 7-11

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Backsteingebäude
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Raymond Krecké

Beschreibung

In diesen Altersklassen wird das Training von 2 Faktoren geprägt:

  1. Das Training der konditionellen Voraussetzungen
  2. Das Grundlagentraining als Basis für weiterführende Elemente


In diesem Arbeitskreis möchte ich mit den Teilnehmern diskutieren welche Elemente im Mittelpunkt des Trainings stehen und welche Elemente in welcher Reihenfolge trainiert werden sollen. (chronologischer Ablauf).

Ich möchte auch auf „Sackgassen“ Elemente hinweisen, welche nicht zu weiteren Elementen führen.

 

Leichter Lernen

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Seminarraum 2
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Josef Quester

Beschreibung

„Lern doch einfach und das lebenslang!“ – oder Einladung zum Lernen: Gelingendes Lernen ermöglichen, Stillstand vermeiden und Lernblockaden wirksam begegnen. Wie können wir als Lehrende mit dafür sorgen, dass Lernende ihre möglichen Potenziale entfalten? Dazu beschäftigen wir uns in diesem Workshop mit verschiedenen Elementen, die selbstgesteuerte und selbstmotivierte Lernprozesse fördern und initiieren können: Lernorganisation, Metakompetenzen, attraktive Lernziele, Haltungen und Einstellungen zum Lernen. Und alles unter den Perspektiven des gehirngerechten, (bewegungs-) aktivierenden Lernens.
 

Zielgruppe

Turner, Übungsleiter, Trainer (C-Lizenz bis A-Lizenz) und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

Turnen lernen ohne Hilfestellung: Rollbewegungen: Rolle vorwärts, Rolle rückwärts

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Halle 1A
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Axel Fries

Beschreibung

Purzelbaum? Nein! Rolle vorwärts! Was ist der Unterschied? Der Purzel-baum wird zu Hause auf dem Bett geturnt und ist – bei entsprechend häufiger Anwendung – sehr schädlich für die Halswirbelsäule des Kindes. Hier wird die technisch und methodisch richtige Hinführung zur Rolle vor-wärts mit allen Tipps und Tricks gezeigt. Kinder, die diese methodische Reihe durchlaufen haben, können eine Rolle vorwärts und der Purzelbaum gehört der Vergangenheit an. Mit einem ganz einfachen Trick wird dafür gesorgt, dass der Kopf bei der Rolle vorwärts ganz vorne ist und einge-klemmte Taschentücher und fusselige T-Shirts im Mund werden unnötig.
Die Rolle rückwärts ist gefährlich? Sogar verboten?! Unsinn! Man verbietet ja auch nicht die Bruchrechnung in der Mathematik nur deshalb, weil viele Kinder Probleme damit haben. Mit der richtigen methodischen Hinführung und vor allem mit den richtigen Voraussetzungen wird schnell eine schöne Rolle rückwärts in den Hockstand erlernt. Sogar die – in manchen, selte-nen Fällen – nötige Hilfestellung können sich die Kinder gegenseitig ha-ben. Beinhaltet ist ein methodischer Schritt, bei dem alle Kinder, auch die Übergewichtigen, eine Rolle rückwärts turnen können. Das gibt es nicht? Doch! Abwarten…

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter)

 

Kreative Spielformen am Minitramp/Trampolin für Geübte

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
Wo Halle 2A
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Michael Vid

Beschreibung

Alleine der hohe Aufforderungscharakter von Minitramp/Trampolin reichen schon oft um die Turner*innen zum Training zu motivieren. In diesem Workshop werden zahlreiche, kreative, lustige und koordinativ anspruchsvolle Spielideen vorgestellt. Der Spaß, das Flugerlebnis sowie die Sicherheit stehen hier im Vordergrund und nicht das genormte Turnen.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) und Aktive in jedem Alter

Empfohlene Voraussetzungen

Die Aktiven (große/kleine sowie junge/alte) sollten bereits mehrfach Sprungerfahrungen am Minitramp/Trampolin gesammelt haben.

 

Bausteine einer Choreografie für turnerische Showvorführungen

Wann 15.10.2017
von 09:00 bis 10:30
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Ilona Gerling

Beschreibung

Die Bausteine einer guten Vorführung sind nicht nur gute Bewegungen und gute Musik sondern auch der Umgang mit Geräten, die leitende Idee (roter Faden)  Präsentieren mit showtypischen Elementen. Das Seminar stellt alle maßgeblichen Elemente einer Vorführung einer Turngruppe vor. Nach dem von Ilona Gerling entwickeltem und vorgestelltem Konzept werden inzwischen die DTB-Choreografen sowie die internationalen Teilnehmer de r Europäischen Choreografie Ausbildungslehrgang (ECC) der Europäischen Turnunion (UEG) ausgebildet.

Die Bodenturnfläche, der Schwebebalken aber auch die dicke Weichbodenmatte oder die Airtrackmatte bietet sich für ein Schauturnen an – leider werden diese Turnvorführungen aber meist zu bieder und zu langweilig in den Vereinen und in der Schule dargeboten: Hintereinander gereiht werden Turnelemente gezeigt, die Musik ist monoton und läuft beliebig neben turnerischen Darbietungen wie eine „Fahrstuhlmusik“ oder sie dröhnt die Zuschauer voll. Es fehlen Ideen, sich „zu verkaufen“, der Funke springt nicht zu den Zuschauern über.

Dieses Workshop-Seminar möchte verdeutlichen, welche Elemente zu einer Gestaltung gehören, welche Aspekte auf eine Checkliste für gute, interessante Vorführungen gehören.

Ilona Gerling hat eine über ein Jahr gehende Ausbildung zur Choreografin in der Schweiz gemacht, die Ausbildungspläne zum Erwerb der Choreografen-Lizenz des DTBs erstellt, gehört zum Referententeam des DTB für die Ausbildung von Choreografen im DTB und in der Europäischen Turnunion.

Zielgruppe

Alle Trainer/innen, Übungsleiter/innen und Lehrkräfte, die Vorführungen für Events mit ihren Turngruppen durchführen oder planen 

Empfohlene Voraussetzungen

Interesse am Gestalten von Vorführungen

Ziele

Vorstellen von Bausteinen einer turnerischen Vorführung, Anregungen geben und sich austauschen.

 

Entwicklung einer Modellmethode zur Ermittlung der Absprungkräfte auf einem Sprungbrett

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 11:45
Wo Seminarraum 3. OG
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Thomas Lehmann

Beschreibung

Für die Entwicklung und Optimierung von Sprüngen am Sprung im Hochleistungssport des Gerätturnens, ist die Kenntnis der Absprungparameter Drehimpuls, Abfluggeschwindigkeit und der wirkenden Kräfte auf dem Sprungbrett von hohem Interesse. Für diese Untersuchungen werden gegenwärtig zeitaufwendige kinemetrische Verfahren herangezogen die sich für die Generierung von Sofortinformationen im Trainingsprozess nicht eignen. Vielmehr sollen zukünftig die für die Drehimpulsgenerierung verantwortlichen Kräfte über den Einsatz moderner Sensoren in Verbindung mit einem validierten Modell des Sprungbretts berechnet werden.  In diesem Vortrag wird die Entwicklung des Brettmodells im Kontext des komplexen Messplatzes „MIS Sprungtisch“ dargestellt. 

Zielgruppe

Wissenschaftler und A-Trainer

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

 

Vermittlungsstrategien beim Erlernen des Handstandes

Wann 15.10.2017
von 11:45 bis 12:30
Wo Seminarraum 3.OG
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Jonas Rohleder

Beschreibung

Der Handstand gilt als DAS Basiselement des Gerätturnens und ist Grundvoraussetzung oder
Bestandteil zahlreicher komplexerer turnerischer Bewegungsstrukturen. "Das Beherrschen" des
Handstandes lässt sich aus mehreren Blickwinkeln betrachten, denen bei der Vermittlung unter-
schiedliches Gewicht zugesprochen wird. Im Rahmen dieses Workshops vertiefen wir bekannte
und lernen neue Blickwinkel kennen, um in unserer Trainingsarbeit einen möglichst allum-
fassenden motorischen Lernprozess des Handstandes anleiten zu können.

Zielgruppe

Trainer B/A und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

keine

Ziele

Erweiterung der Vermittlungskompetenzen im Training des Handstandes

 

Häufige Beschwerdebilder im Kunstturnen Teil 2 (Rumpf / Wirbelsäule II; untere Extremitäten)

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Kraftraum UG
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Dr. Dr. habil. Christoph von Laßberg

Beschreibung

Der Arbeitskreis fasst die wichtigsten sportmedizinischen Beschwerdebilder und deren pathogenetische Ursachen zusammen, die im Kunstturnen besonders häufig auftreten. Es
werden neben den klinisch-diagnostischen Besonderheiten insbesondere auch praktische Aspekte zur Früherkennung, Prophylaxe und funktionellen Therapie besprochen (siehe auch
„Häufige Beschwerdebilder im Kunstturnen, Teil 1“).

Zielgruppe

B- und A-Trainer(anwärter)

Ziele

Sensibilisieren für die möglichen gesundheitlichen Problemen, die im Rahmen des Trainings entstehen können.

 

Abdruck- und Längsdrehtechnik beim Überschlag und Salto vorwärts gestreckt mit Drehungen am Sprungtisch

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Backsteingebäude
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PD Dr. Klaus Knoll

Beschreibung

Am Sprungtisch werden die Sprünge Überschlag vorwärts und Salto vorwärts gestreckt mit Längsachsendrehungen (LAD) sowohl im Frauen‐ als auch im Männerturnen als Variante für einen hohen Ausgangswert gewählt. Mit 1½ bzw. 3 LAD im Strecksalto wird bei den Turnerinnen mit 5,8 der dritthöchste und bei den Turnern mit 6,0 der höchste Ausgangswert laut Code de Pointage 2017‐20 erreicht. Diese Sprünge verlangen wegen des gestreckten Saltos einen überdurchschnittlich großen Drehimpuls um die Breitenachse in der 2. Flugphase. Der Abdruck – stets eine Optimierung von Vertikal‐ und Drehimpuls – muss deshalb so gestaltet werden, dass der Drehimpuls aus der 1. Flugphase möglichst wenig verringert wird. Im Vortrag werden die angewendeten Abdrucktechniken diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die LAD-Technik, für deren Erlernung einige Methoden vorgeschlagen werden.

Zielgruppe

Wissenschaftler und vorzugsweise A-Trainer(anwärter)

 

Absprungverhalten am Minitramp/Trampolin bei Vorwärtssaltos mit und ohne Schrauben

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 2A
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Michael Vid

Beschreibung

Bevor ein Salto (mit oder ohne Schraube) am Boden oder einem anderen Turngerät frei geturnt werden kann, wird er in der Regel mit methodischen Hilfsmitteln (z.B. Sprungbrett / Minitramp / Trampolin / Sprunggrube / usw.) geübt bzw. erlernt. Insbesondere im Lernprozess sollte auf eine korrekte Absprungtechnik großen Wert gelegt werden. In diesem Workshop wird auf den Moment des Absprungs der Schwerpunkt gelegt und die Blickführung und Armhaltung korrigiert.

Zielgruppe

C- und B-Trainer(anwärter)

Empfohlene Voraussetzungen

Für TurnerInnen: Beherrschen und sicheres Landen von mind. Salto vorwärts gebückt und/oder mind. Salto vorwärts gestreckt in Rückenlage auf den Mattenberg

 

Beweglichkeit im Gerätturnen

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 2B
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Raymond Krecké

Beschreibung

Die Beweglichkeit gehört zu den konditionellen Grundlagen des Gerätturnens.
Die Methoden die zum gewünschten Ziel führen werden hier unter die Lupe genommen.
Zeitpunkt, Dauer, Intensität, Schmerzgrenze, statisch, dynamisch sind die Schlagwörter in diesem Arbeitskreis.

Zielgruppe

vorzugsweise B-Trainer(anwärter)
(aber auch C-Trainer können davon profitieren)

 

Feedback - und wie war ich…?!

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Seminarraum 2
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Josef Quester

Beschreibung

„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenüber gehört habe“ (Paul Watzlawick.) Das Feedback – respektvoll und mit dem Wunsch nach Achtsamkeit und dem gemeinsamen Bereichern gestaltet – bietet sehr gute Strategien „blinde Flecken“ zu füllen, zu mehr gemeinsamem Verstehen und gelingendem sowie erfolgreichem Entwickeln.

Sie erfahren und erleben, wie ein konstruktives aktivierendes Feedback uns dabei unterstützt, gemeinsam besser unsere Potenziale zu entfalten; Sicherheit und Gelassenheit statt Sorge und Furcht – das ist das Motto.

Zielgruppe

Turner, Übungsleiter, Trainer (C-Lizenz bis A-Lizenz) und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

AUSGEBUCHT! Flugelemente am Stufenbarren

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 2B
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Tatjana Bachmayer

Beschreibung

Nach der technischen Analyse des Konterflugs, werden Voraussetzungen, methodische Schritte und typische Fehler für dieses Flugelement in diesem Arbeitskreis herausgearbeitet.

Zielgruppe

B-Trainer(anwärter) und Turnerinnen, die die angebotenen Elemente lernen möchten.

 

Partnerakrobatik für Turnerinnen und Turner zum Aufwerten von Turnvorführungen

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Turnhalle
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Ilona Gerling

Beschreibung

Im Workshop werden die klassischen Basiselemente der Partnerakrobatik, die inzwischen in jeder Turn und auch Tanzvorführung auftauchen, vorgestellt, auf Technikmerkmale wird hingewiesen und die Figuren werden zu zweit und mit Hilfegebung erprobt. Der Schulterstand auf den Händen eines liegenden Partners (sieht wie eine Kerze auf den Händen eines Partners aus) gehört dazu wie auch der Flieger auf den Füßen eines liegenden Partners, das Aufsteigen auf die Oberschenkel zur Galionsfigur vorlings und rücklings zur Unterperson als auch das aufsteigen auf die Schulter eines Partners gehören dazu.

Auf Wunsch können weitere Elemente erarbeitet werden. Alles mündet in einer kleinen Vorführung auf Musik.

Zielgruppe

Alle Trainer/innen, Übungsleiter/innen und Lehrkräfte, die Vorführungen für Events mit ihren Turngruppen durchführen oder planen. 

Empfohlene Voraussetzungen

  • Interesse am Gestalten von Vorführungen.
  • Da es ein Mitmachangebot ist, sollten die Teilnehmer/innen turnerische Bewegungserfahrungen mitbringen, Körperspannung besitzen und für den Schulterstand (mit Hilfe) einen Kopfstand können. Es werden für die Unterperson u.a. stärkere, kräftigere Personen und für die oberen Personen leichtere Teilnehmerinnen gebraucht: Damit können alle die akrobatischen Figuren ausprobieren. 

Ziele

 

Vorstellen und Ausprobieren der klassischen Basiselemente der Partnerakrobatik Schulterstand auf den Händen eines liegenden Partners, Flieger auf Füßen und Händen & Aufsteigen auf die Oberschenkel (Galionsfigur) und auf die Schulter eines Partners.

Auf Wunsch können weitere Elemente erarbeitet werden.

 

Turnen lernen ohne Hilfestellung: Methodik Handstütz-Überschlag vorwärts am Boden

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Halle 1A
Termin übernehmen vCal
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Axel Fries

Beschreibung

Voraussetzung für beide Überschläge ist natürlich ein guter Handstand am Boden. Die hierfür nötigen Voraussetzungen wie z.B. Körperspannung und Stützkraft sind nicht Inhalt dieses Arbeitskreises – das würde zu weit füh-ren.
Da die zentrale Voraussetzung für den Handstützüberschlag am Boden und den Handstützsprungüberschlag dieselbe ist, wird hier zunächst dieser „kleine Trick“ erarbeitet, der dann parallel zu den weiteren nötigen Vor-übungen geübt werden kann. Die ersten Schritte für beide Elemente sind ebenfalls dieselben und können von den Kindern weitgehend in Eigenregie durchgeführt werden.
Ziele sind dann beide Elemente an Boden und Sprung – wenn die Voraus-setzungen stimmen, ist das ganz leicht. Beide Elemente werden technisch gesehen komplett ohne Hilfestellung vermittelt!

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) und Jungen und Mädchen ab 8 Jahre

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

Erarbeitung von Methodiken zur Erlernung neuer Elemente

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Seminarraum 1
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Dr. Damian Jeraj

Beschreibung

Im Workshop werden in Kleingruppen ausgewählte Stationen/Übungen für ein spezifisches Element erarbeitet, welche anschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Abschließend werden alternative Vorgehensweisen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung präsentiert.

Zielgruppe

ÜL- und C-Trainer(anwärer)

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Ziele

Austausch über methodische Schritte und Abwägung von Vor- und Nachteilen bei der Entwicklung neuer Methodiken

 

AUSGEBUCHT! Ballett: Grundpositionen, einfache Elemente (Gleichgewicht, Rhythmus, Körpergefühl)

Wann 15.10.2017
von 11:00 bis 12:30
Wo Gymnastiksaal
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Tatjana Bachmayer

Beschreibung

In diesem Arbeitskreis werden verschiedene Ballettprogramme, wie z.B. Bodenballett, Ballett am Balken, sowie ganz klassisch Ballett an der Stange vorgestellt.
Alle Programme sind modifiziert, d.h. sie sind speziell auf die Bedürfnisse von Turnerinnen angepasst. Die Programme dienen der Vorbereitung für gymnastische Sprünge, Drehungen und schulen in erster Linie die Grundhaltung.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) sowie Turnerinnen, die Ballettgrundlagen lernen und erfahren möchten

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

Ist der Melissanidis bei den Frauen auch möglich?

Wann 15.10.2017
von 14:00 bis 14:45
Wo Seminarraum 3.OG
Termin übernehmen vCal
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PD Dr. Klaus Knoll

Beschreibung

Der Sprung Melissanidis, ein Yurchenko-Sprung mit zusätzlichem Salto rückwärts gehockt, wurde Mitte der 90er Jahre von dem Griechen Ioannis Melissanidis kreiert – damals noch am Sprungpferd. Dieser Sprung fand noch am Sprungpferd und dann ab 2000 am Sprungtisch Nachturner, aber keine Nachturnerinnen – trotz der wesentlich günstigeren Stützbedingun¬gen auf dem Sprungtisch.
So war es interessant herauszufinden, ob der Saltodrehimpuls und die Flugzeit bzw. Flug¬höhe von sehr guten Yurchenko-gestreckt-Sprüngen ausreichen, einen Yurchenko gehockt mit zusätzlichem Salto gehockt zu turnen. Für derartige Untersuchungen liefert die Compu-tersimulation mit mathematisch-physikalischen Modellen aussagekräftige Ergebnisse.
Am Beispiel der gestreckten Yurchenkos von deutschen Turnerinnen werden solche Simu-lationen durchgeführt und der Einfluss der Parameter Drehimpuls, Massenträgheitsmoment (Kompaktheit der Hocke) und Flughöhe untersucht

 

Zielgruppe

Wissenschaftler und vorzugsweise A-Trainer(anwärter)
(aber auch B und C-Trainer können davon profitieren)

Fehlerkorrekturprozess

Wann 15.10.2017
von 14:45 bis 15:30
Wo Seminarraum 3.OG
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Dr. Damian Jeraj

Beschreibung

Gerade im wettkampforientierten Gerätturnen geben Trainer bei einer Fehlerkorrektur wichtige Impulse für eine Bewegungsoptimierung oder Leistungsverbesserung von Lernenden. Auf Basis eines heuristischen Konzepts werden aktuelle Forschungsarbeiten vorgestellt, die das Ziel hatten, den Einfluss von unterschiedlichen Faktoren (wie bspw. die eigene motorische Erfahrung) auf die Fehlererkennung zu bestimmen.

Zielgruppe

Wissenschaftler und Trainer

Empfohlene Voraussetzungen

keine

Ziele

Sensibilisierung für die Komplexität der Fehlerkorrektur, sowie Diskussion über die präsentierten Ergebnisse/Studien/Implikationen

 

Ringe: vom allgemeinen zum spezifischen Krafttraining

Wann 15.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Turnhalle
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Raymond Krecké

Beschreibung

Die Entwicklung von Kraftelementen an den Ringen steht für junge Turner im Mittelpunkt des Trainings an diesem Gerät.
Ziel dieses Workshops ist es einen Weg vom unspezifischem Krafttraining (Klimmzüge, Liegestütze, Beine heben…) zum spezifischem Krafttraining (Zugstemmen, Hangwaagen, Stützwaagen…) zu finden

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter) sowie Turner, die Kraftelemente üben wollen

Empfohlene Voraussetzungen

keine

 

Feststellen und Festlegen der Schrauben-Drehrichtung im Trampolinturnen

Wann 15.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Halle 2A
Termin übernehmen vCal
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Michael Vid

Beschreibung

In den meisten kompositorischen Sportarten legt man sich als Aktiver - früher oder später - auf eine Drehrichtung bei Schrauben fest. Um als Trainer nicht erst bei komplexen Sprüngen festzustellen, dass der Aktive in zwei verschiedenen oder in die "falsche" Richtung schraubt, dient dieser Workshop zur Erarbeitung von Kriterien/Indizien zur Feststellung/Festlegung der Schraubendrehrichtung.

Zielgruppe

C- und B-Trainer(anwärter)

Empfohlene Vorraussetzungen

Beherrschen und sicheres Landen von mind. Salto vorwärts gehockt mit ½ Schraube und/oder mind. Salto vorwärts gestreckt mit ½ Schraube in die Bauchlage auf den Mattenberg mit Hilfe des Minitramps!

 

Mit dem inneren „Schweinehund" auf Du und Du - Vom Wunsch zum Ziel

Wann 15.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Termin übernehmen vCal
iCal

Josef Quester

Beschreibung

Sicher kennen Sie das auch: Nach guten Vorsätzen folgen häufig keine Taten. Stattdessen hören wir Aussagen wie „Das habe ich mir schon so oft vorgenommen...“, „Das ging jetzt nicht...“ oder „Ich hatte keine Zeit...“ - und oft plagt uns dann das schlechte Gewissen. Diese innere Stimme, oft als „innerer Schweinehund“ bezeichnet, kommt dann hervor, wenn es um Veränderung und Entwicklung geht und wir bequeme Gewohnheiten verlassen müssten. Was hindert uns eigentlich häufig daran – obwohl wir es besser wissen – genau das zu unterlassen, was uns und unserer Entwicklung und Zufriedenheit nutzt und guttut? Wäre es nicht wünschenswert, die Absicht dieser unserer inneren Stimme zu verstehen? Sie selbst stehen mit Ihren Themen und Einstellungen im Mittelpunkt dieses Workshops. Sie erlernen einfache und doch wirkungsvolle Methoden und Strategien kennen, mit denen Sie Ziele erreichen – vom Vorsatz bis zur gewünschten Veränderung.

Zielgruppe

Turner, Übungsleiter, Trainer (C-Lizenz bis A-Lizenz) und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

 

AUSGEBUCHT! Demonstrationsstunde 6000 Übungen ohne Warteschlange

Wann 15.10.2017
von 14:00 bis 15:30
Wo Halle 2C
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iCal

Axel Fries

Beschreibung

Kennen wir das aus unserem eigenen Turnunterricht in der Schule: in der Mitte der Halle steht ein Barren, 30 Kinder stehen in einer langen Reihe dahinter… und kommen pro Stunde zwei Mal dran. Stehen sie in der Rei-he? Nein. Das ist langweilig! Dann wäre es sinnvoller, man wirft einen Ball in die Halle und lässt sie Völkerball spielen, dann bewegt sich wenigstens die Hälfte der Kinder.
Wir turnen. Alle. Gleichzeitig. Jedes Kind macht hinführende Übungen zu einem Übungsteil, das bald gelernt werden soll. Oder es übt etwas, das bereits gelernt wurde. Oder es macht kräftigende Übungen für die Arm-Schulter-Muskulatur. Oder für die Gleichgewichtsfähigkeit. Oder es hilft anderen Kindern.
In diesem Arbeitskreis wird gezeigt, wie sich 30 Kinder in der Turnhalle alle gleichzeitig und sinnvoll bewegen und wie jedes einzelne Kind in einer einzigen Turnstunde weit über 200 Übungen ausführt! Das sind bei 30 Kindern 6.000 (!) einzelne Übungen in einer einzigen Turnstunde. Hinzu kommen ein Aufwärmspiel, ein Abschlussspiel, Geräteaufbau und Geräte-abbau. Das glaubt man nicht? Abwarten.
In diesem Arbeitskreis wird eine „Musterstunde“ gezeigt, nach Wunsch 45 oder 60 Minuten lang, mit vorbereitender Information und abschließender Diskussion sowie Dokumentation der Planung einer solchen Stunde. Alle Teilnehmer machen mit (Kinder sind natürlich auch erlaubt), damit die Organisation insbesondere des Geräteaufbaus und des Geräteabbaus ge-zeigt werden kann. Keine Angst: die Übungen sind so einfach, dass sie je-der mitmachen kann.

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter)

 

Praxis meets Science

Wann 15.10.2017
von 16:00 bis 16:45
Wo Seminarraum 3. OG
Termin übernehmen vCal
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Tatjana Bachmayer

Beschreibung

In dieser Einheit wird versucht, die aktuellen Bedürfnisse der Praxis mit den anwesenden Sportwissenschaftlern zu besprechen, um gemeinsame Lösungsansätze herauszuarbeiten.
Das ist kein AK eher ein Austausch, um die Wissenschaftler zu gewinnen…

Zielgruppe

Trainer A und Wissenschaftler

Empfohlene Voraussetzungen

Erfahrung mit der Betreuung der BundeskaderturnerInnen

Ziele

Gemeinsame Lösungsansätze für künftige Forschung zu erarbeiten

 

Die visuelle Orientierung im Gerätturnen

Wann 15.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Turnhalle
Teilnehmer C- un B-Trainer(anwärter)
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iCal

Raymond Krecké

Beschreibung

Die Orientierung im Raum ist eine der koordinativen Fähigkeiten.
Vor allem die visuelle Orientierung kann man frühzeitig schulen, um sie später bei komplexen Bewegungsabläufen wie Saltos und schrauben bewusst einsetzen zu können.
Ziel dieses Workshops ist es Zeitfenster zu definieren und zu hinterfragen was und wie lange ein Turner etwas sieht und wie er das umsetzen kann

 

Zielgruppe

C- un B-Trainer(anwärter)

Richtig Helfen und Sichern beim Vorwärtssalto gehockt/gebückt am Minitramp

Wann 15.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Halle 2A
Teilnehmer ÜL und C-Trainer(anwärter)
Termin übernehmen vCal
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Michael Vid

Beschreibung

Gerade mit den kleineren Kindern (ab ca. 5/6 Jahren) lohnt es sich – insbesondere wegen des geringen Körpergewichts – ganzheitlich, den Salto rw und vw einzuführen, damit schon sehr früh Bewegungsgefühl und Orientierung für diese Überkopfbewegung stimmen. Hierfür sind bestimmte Helfergriffe bei der aktiven Hilfeleistung prädestiniert. Sobald das Erlernen der korrekten Absprungtechnik ansteht, dann müssen andere Griffe angewandt werden. Dieser Workshop stellt die verschiedenen Möglichkeiten der aktiven Hilfeleistung mit einem oder zwei ÜL vor.

 

Zielgruppe

ÜL und C-Trainer(anwärter)

 

Empfohlene Voraussetzungen

Für TurnerInnen: Sicheres Abspringen und Landen von einem Salto vorwärts gehockt mit Hilfeleistung eines ÜL am Minitramp

AUSGEBUCHT! Turnen lernen ohne Hilfestellung: "Wer Kinder beim Erlernen einer Fertigkeit hilft, verhindert, dass sie sie lernen."

Wann 15.10.2017
von 16:00 bis 17:30
Wo Halle 2C
Termin übernehmen vCal
iCal

Axel Fries

Beschreibung

Seit jeher nimmt die „Hilfestellung“ im Turnen lernen eine wichtige Rolle ein. „So viel wie nötig – so wenig wie möglich“ war schon immer der Leit-spruch. Aber im Breiten- und Schulsport geht es (fast) ganz ohne. Wenn man weiß, wie das Gehirn arbeitet, wird man schnell verstehen, warum es besser ist, die zu erlernenden Bewegungen nicht von außen taktil zu unterstützen. Turnen lernen mit eigener Kraft, eigener Bewegungserfahrung und eigener Koordination führt zu einem viel sichereren Ziel. Hierbei wird ein weiteres Problem gelöst: männliche Sportlehrer brauchen Schülerinnen kaum noch anzufassen.

Zielgruppe

 

ÜL und C-Trainer(anwärter)